Allgemeine Deutsche Spediteurbedigungen 2016 (ADSp 2016)

ECL arbeitet ausschließlich auf Grundlage der Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen 2016 (ADSp 2016).

Die ADSp 2016 beschränken in Ziffer 23 die gesetzliche Haftung für Güterschäden, die nach der gesetzlichen Regelung in § 431 HGB auf 8,33 SZR/kg beschränkt ist, weiter auf € 1 Mio je Schadenfall bzw. € 2 Mio je Schadenereignis oder auf 2 SZR/kg, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Bei multimodalen Transporten unter Einschluss einer Seebeförderung ist die Haftungsgrenze generell 2 SZR/kg.

Transport- und Lagerversicherungen decken wir nur aufgrund eines besonderen Auftrages ein. Da die Haftung des Spediteurs gesetzlich begrenzt ist, kann die Transportversicherung für einen vollständigen Wertersatz bei Transportschäden und insbesondere bei wertvollen Gütern sinnvoll sein. Bei Seetransporten deckt die Transportversicherung zusätzlich  bei Seeunfällen von den Reedern geforderte General Average Sicherheiten.   Wir empfehlen die Eindeckung der Transport- und Lagerversicherung über unser Haus zu wettbewerbsfähigen Prämien bei deutschen Versicherern.

Gerichtsstand ist Lübeck.

Download: ADSp 2016 in Deutsch.pdf

Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen 2016 (ADSp 2016)

Stand: 16. Dezember 2015

Präambel
Die Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen 2016 (ADSp 2016) werden ab dem 1. Januar 2016 vom Deutschen Speditions- und Logistikverband e. V. (DSLV) zur Anwendung empfohlen. Diese Empfehlung ist unverbindlich. Es bleibt den Vertragsparteien unbenommen, vom Inhalt dieser Empfehlung abweichende Vereinbarungen zu treffen.

1. Geltung der ADSp 2016, Vorrang zwingenden Rechts

2. Anwendungsbereich

3. Auftragserteilung, Informationspflichten, besondere Güterarten

4.  Übernahme weiterer Leistungspflichten durch den Spediteur

5. Zollabwicklung und sonstige gesetzlich vorgeschriebene Behandlung des Gutes

6. Verpackungs- und Kennzeichnungspflichten des Auftraggebers

7. Ladungssicherungs- und Kontrollpflichten des Spediteurs

8. Quittung

9. Weisungen

Der Spediteur ist verpflichtet, jede ihm nach Vertragsschluss erteilte Weisung über das Gut zu beachten, es sei denn, die Ausführung der Weisung droht Nachteile für den Betrieb seines Unternehmens oder Schäden für die Auftraggeber oder Empfänger anderer Sendungen mit sich zu bringen.

10. Frachtüberweisung, Nachnahme

11. Nichteinhaltung von Ver- und Entladezeiten, Standgeld

12. Leistungshindernisse, höhere Gewalt

13. Ablieferung

14. Auskunfts- und Herausgabepflicht des Spediteurs

15. Lagerung

16. Angebote und Vergütung

17. Aufwendungen des Spediteurs, Freistellungsanspruch

18. Rechnungen, fremde Währungen

19. Aufrechnung, Zurückbehaltung

Gegenüber Ansprüchen aus dem Verkehrsvertrag und damit zusammenhängenden außervertraglichen Ansprüchen ist eine Aufrechnung oder Zurückbehaltung nur zulässig, wenn der fällige Gegenanspruch unbestritten, entscheidungsreif oder rechtskräftig festgestellt ist.

20. Pfand- und Zurückbehaltungsrecht

21. Versicherung des Gutes

22. Haftung des Spediteurs, Abtretung von Ersatzansprüchen

23. Haftungsbegrenzungen

24. Haftungsbegrenzungen bei verfügter Lagerung, Inventuren und Wertdeklaration

25. Haftungsausschluss bei See- und Binnenschiffsbeförderungen

26. Außervertragliche Ansprüche

Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und -begrenzungen finden nach Maßgabe der §§ 434, 436 HGB auch auf außervertragliche Ansprüche Anwendung.
Die §§ 413 Abs. 2, 418 Abs. 6, 422 Abs. 3, 431 Abs. 3, 433, 466, 487 Abs. 2, 491 Abs. 5, 520 Abs. 2, 521 Abs. 4, 523 HGB sowie entsprechende Haftungsbestimmungen in internationalen Übereinkommen, von denen im Wege vorformulierter Vertragsbedingungen nicht abgewichen werden darf, bleiben unberührt.

27. Qualifiziertes Verschulden

28. Haftungsversicherung des Spediteurs

29. Geheimhaltung, Compliance

30. Erfüllungsort, Gerichtsstand, anzuwendendes Recht